Geschichten aus dem neuen zu Hause

Wir haben endlich unser zu Hause gefunden. Und das ist so toll, dass wir es in die Welt hinausschreien könnten. Und für alle, die diese Freudenschreie nicht gehört haben, hier unsere Geschichten:

 

Penny

Oktober 2015:


Hallo, hier ist Penny, die verrückte Rattendame aus einer eurer Pflegestellen!
Ich erinnere mich schon gar nicht mehr an diese Zeit, das ist ja mittlerweile auch schon wieder 7 Monate her. Mittlerweile bin ich auch schon eine alte Dame, aber das lasse ich mir natürlich nicht anmerken. Ich bin immer noch sportlich, muss überall mitmachen, kümmere mich darum, dass in meinem Käfig immer auch die richtige Unordnung herrscht (davon haben die anderen keine Ahnung) und habe sowieso zu allem eine eigene Meinung – meistens eine andere! Mein Rudel ist mittlerweile auf 5 geschrumpft, da sind auch ein paar richtig alte Knacker dabei, aber mit den jüngeren zwei kann man noch richtig viel Spaß haben und das beste ist ja, dass man nie alleine schlafen muss.
Mein Mensch hat endlich aufgehört, mich erziehen zu wollen. Ich weiß auch nicht, was sie dagegen haben kann, dass ich mit Freude alles zernage und in Füße beiße. Das ist mein großes Hobby und damit hat da auch keiner rein zu reden. Seitdem verstehen wir uns auch gut, wir spielen oft sehr wild miteinander und das Futter, das sie mir bringt und das ich gnädiger weise mit den anderen teile, ist ja auch sehr lecker.
Mittlerweile wohne ich wieder in Franken und hoffe, dass ich noch lange so gesund bleibe wie jetzt. Mit über 2 Jahren ist das ja ein großer Luxus.

Anbei noch drei Fotos von mir: Gestern beim Haferflockensammeln, im Sommer beim Fischen und beim Kuscheln mit meinem guten Freund Steno.

Liebe Grüße auch von Judith

Penny







Hallo ihr Lieben!

 

Penny ist ja nun schon eine ganze Weile hier in “Therapie” und ich wollte zeigen, was aus ihr geworden ist.
Es war ganz gut, ihr Zeit zu lassen, sie hat wirklich lange gebraucht, bis sie sich endlich auf die anderen eingelassen hat. Irgendwann ist ihre Aggression abgeflaut und sie hat angefangen, nicht mehr nur Angst vor den anderen Ratten zu haben, sondern auch zu schauen, was man sonst so mit ihnen machen kann. Dann hat es nochmal einige Zeit gedauert und jetzt hat es endlich geklappt, sie wohnt seit ein paar Tagen mit ihrem neuen Rudel zusammen und wird jeden Tag entspannter, fröhlicher und ist kaum mehr wieder zu erkennen.
Am liebsten mag sie den schwarzen Kastraten im Rudel, mit dem schläft sie mittlerweile am liebsten auf der Etage. Die alten Omis im Rudel sind ok, mit den sportlicheren Damen im Rudel gibt es hier und da mal ein Gezicke um einen Keks. Aber das gehört dazu. Penny hat interessanterweise kein Interesse, die Chefin zu sein und kann sich den anderen auch einmal unterwerfen, das ist toll. Man erkennt sie kaum wieder. Im Auslauf ist sie gelöst in der Wohnung draußen unterwegs und verbündet sich schon einmal mit der Chefin, um mich zu verfolgen und zu ärgern.
 
Die kleine Maus ist hier also super angekommen. Sie ist nun in einem Rudel aus sechs Ratten, die alle ähnliche schwierige Hintergründe haben wie sie. Alle waren einmal einzeln, übrig geblieben und bissig. Ich hätte gerade bei ihr nicht erwartet, dass es dann doch so gut klappt, aber sie sind ein Rudel geworden und fühlen sich wohl. Und Penny wird bestimmt nicht wieder ausziehen, sie bleibt hier.

Liebe Grüße aus München
Judith Hößl



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