Geschichten aus dem neuen zu Hause

Wir haben endlich unser zu Hause gefunden. Und das ist so toll, dass wir es in die Welt hinausschreien könnten. Und für alle, die diese Freudenschreie nicht gehört haben, hier unsere Geschichten:

 

Tigero, jetzt Aico


Hallo liebe Frau Schlor und das ganze Tierhilfe Franken Team,
jetzt bin ich erst ein paar Wochen bei meiner neuen Familie, aber es kommt mir schon wie eine Ewigkeit vor. Aber von Anfang an:
Kennengelernt haben wir uns ja bei der Pflegefamilie im Nürnberger Land. Zuerst war ich ziemlich aufgeregt, weil ich nicht genau wusste, was passiert da jetzt und ich habe gebellt und geknurrt. Mit der Frau konnte ich eigentlich von Anfang an gut, bei dem Mann war ich etwas vorsichtig, aber als er mir dann gezeigt hat, dass ich mit ihm spielen darf, war alles gut und richtig toll. Und dann war da noch der erwachsene Sohn, mit dem konnte ich gleich so richtig toben. Dann gab es noch ein paar Aneinandergewöhn-Begegnungen mit Gassi gehen und so, aber schließlich haben die Neuen mich mit nach Hause geholt, im Auto. Das war für mich gar kein Problem, hat sogar Spaß gemacht und ich habe meinen Kopf zwischen den Kopfstützen der Rückbank abgelegt.
In meinem neuen Zuhause angekommen habe ich mich ganz vorsichtig meinem Mitbewohner Rudi, einem Kater, genähert, ihm aber auch genug Platz für einen Rückzug gelassen. Rudi ist immer noch etwas distanziert, obwohl ich ihm doch gar nix tun will. Er macht aber immer kleinere Bögen um mich, und irgendwann werden wir bestimmt noch beste Freunde. Übrigens höre ich jetzt auf den Namen Aico, denn wie ein Tiger(o) habe ich mich nie gefühlt. Gassi und ausgiebig spazieren gehen ist toll: Inzwischen darf ich auch 'mal ohne Leine aus dem Haus, zweimal um die Ecke und wir sind im Wald. An jeder Kreuzung warte ich und meine Familie macht immer so tolle Spiele mit mir, sodass ich immer gerne auf sie höre. Klaro, bei Fuß zu laufen, Sitz und Bleib trainieren, ist ja ganz normal, aber sie lassen mich auch Achter durch die Beine oder Drehungen um meine eigene Achse machen, auf Baumstämmen balancieren, über schwankende Brücken laufen. Das strengt ganz schön an. Zum Ausgleich jage ich einem Ball, oder einem Wurfring hinterher. Neulich hatte ich viel Spaß beim durch den Schnee toben.
Wenn dann irgendwann der Tag zu Ende geht, darf ich nach Abendessen und Abendspaziergang noch ein Leckerli suchen. Danach wird mir mein Halsband abgenommen und ich weiß, jetzt darf ich mich auf die Nacht auf meinem Kuschelkissen freuen. Inzwischen weiß ich wo ich zuhause bin und uns allen geht's zusammen richtig gut. Pfote gebend möchte ich mich bei allen von der Tierhilfe Franken dafür bedanken, dass das so gut geklappt hat.
 
Im Auftrag, Regine und Andreas







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