Geschichten aus dem neuen Zuhause

Wir haben endlich unser zu Hause gefunden. Und das ist so toll, dass wir es in die Welt hinausschreien könnten. Und für alle, die diese Freudenschreie nicht gehört haben, hier unsere Geschichten:

 

Würstchen

Februar 2018:



Hallo die Damen !

 

Im Anhang  finden Sie ein Photo von Wurschti und Tiffy - ich denke das Photo spricht für sich! Es scheint auch zwischen den Tieren ganz besondere  Beziehungen zu geben.

Es ist ja nicht so als wenn unsere Tiffy die letzten Jahre alleine ohne den so wichtigen Hundekumpel hätte leben müssen. Denn da sind ja noch Babla, unsere Kurzhaar Saluki Hündin und Yukon, der Collierüde.
Aber irgendwie hat Wurschti die beiden völlig in den Schatten gestellt! Wurschti und Tiffy scheinen sich zu lieben – wenn es sowas unter Hunden gibt. Unsere beiden “Kleinen“  hängen immer zusammmen, nie gibt es Streit.

Kaum hat Wurschti morgens ausgeschlafen, geht es mit einer Runde Hunde- Wrestling los. Das hört sich dann echt gefährlich an- so wie der Wurschti dann knurrt, Tiffy an Ohren und Schwanz zieht. Aber nie quietscht Tiffy mal auf - keine Ahnung wie er dann an Schwanz und Ohren zieht, es tut in jedem Fall nicht weh!    Dann geht es mit einem Sprint nach draußen zum Spaziergang-da fliegen die Ohren von Wurschti nur so im Wind, erstaunlich wie schnell er mit seinen kurzen Beinchen rennen kann.

Aber da ist nicht nur eine besondere Beziehung zu Tiffy  - auch ich habe den Wurschti ganz besonders in mein Herz geschlossen.

Ich habe nun seit meiner Geburt (ich werde im Sommer 60!) immer Hunde um mich herum gehabt (meinen Eltern sei Dank!) – aber irgendwie ist das mit Wurschti eine ganz besondere Beziehung die ich nicht erklären kann. Es ist einfach wunderschön – wie schade, dass der kleine Kerl erst letztes Jahr zu uns gefunden hat, wieviele Jahre mögen da im Vorfeld auf der Strecke geblieben sein?

Nun können wir nur hoffen daß er noch viele Jahre bei uns bleibt  -  sein Vorgänger Arnie ist sicher auch 18 Jahre alt geworden…

Und nun warten wir sehnsüchtig auf den Frühling -  ich melde mich dann bald wieder !

 

Ihnen alles Gute +  ganz liebe Grüße aus dem Rheinland

Heiner O. aus Lohmar




Dezember 2017:



Hallo Fr. Baur und Fr. Holletzky  -

 

ich wollte mich noch mal bei Ihnen melden und über unseren kleinen Prinzen berichten.

Wurschti geht es  ( wieder ) gut. Freitag vor einer Woche hat er uns morgens nicht begrüßt  - da wusste ich daß da wasnicht stimmt. Denn normalerweise ist er der Erste der uns begrüßt – eine Freude wie bei keinem anderen von unseren Hunden.

Er hatte auch keine Lust spazieren zu gehen - da wurde aus dem Spaziergang ein Gang zum Tierarzt.

Diagnose: Zahnweh! Dr. Winkler in Lohmar hat dann am Nachmittag  4 Backenzähne und 2 Schneidezähne gezogen. Die Zähne waren wohl nicht zu retten…

Er hat dann Schmerztabletten und Antibiotikum verschrieben bekommen. Und schon zwei Tage später war er wieder der Alte!

Was ein Glück - er ist echt der Sonnenschein in unserer lustigen Truppe.

Im Anhang sind drei Bilder -  am nettesten finde ich das Bild mit Tiffy (seine große Liebe) auf dem Sofa.

Das Bild ist nicht gestellt - die zwei liegen halt meist zusammen.

Und der neue Wintermantel steht ihm doch prächtig, nicht wahr ?

Sie sehen - Wurschti geht es prima im Rheinland- wenn da nur nicht das miese Wetter wäre…

Nun denn -  wir wünschen Ihnen wunderschöne Festtage verbunden mit der Hoffnung daß im kommenden Jahr nur wenige arme Würstchen ihre Hilfe benötige !

 

Ganz liebe Grüße aus Lohmar

Heiner, Monika und Wurschti, Tiffy, Babla und Yukon, den Katzen Blacky, Luna, Fritzi und Paula und natürlich unserem Pferd Enjoy!




 





Juli 2017

Hallo die Damen in Nürnberg !
ich wollte noch mal ein Lebenszeichen von unserem Wurschti abgeben. Wurschti  scheint es (siehe Photo) blendend zu gehen.  Er hat sich inzwischen so richtig gut eingelebt - er wird immer frecher (= fröhlicher) speziell im Umgang mit seiner Freundin Tiffy.  Er animiert Tiffy immer häufiger zum Spielen  - dann geht es bei uns über Tisch und Bänke. Man soll gar nicht glauben zu was für einem  Energiebündel sich der kleine Kerl inzwischen entwickelt hat!

Er kann rennen und springen – einfach unglaublich wie wieselflink er ist mit den kurzen Beinchen laufen kann. Scheinbar musste er sich noch ein paar Wochen so richtig satt fressen, zufrieden schlafen, seine neue Umgebung erkunden und schätzen lernen. Und natürlich sein Rudel und seine Leute einzuschätzen wissen. Und dieser Prozeß scheint nun abgeschlossen zu sein. Er ist deutlich entspannter wenn man den Raum verlässt (wenn auch er ab und an

doch noch nachschaut ob man wirklich im Bad ist etc.)

Und er bewacht sein neues Heim lauter als der ganze Rest – ist echt lustig daß der kleinste und zuletzt dazugekommene Hund das Heim am intensivsten bewacht!

Tja – und es gibt noch eine tolle Neuigkeit. Er geht inzwischen ohne Leine mit spazieren! Irgendwann tat er mir einfach zu leid- er wollte

immer mit seiner Freundin Tiffy mitlaufen und konnte nicht. Und dann haben wir es gewagt – und sieh da, es klappt. Er orientiert sich sehr stark an Tiffy und versucht sie immer einzubremsen wenn sie zu weit vorläuft.  Ist echt lustig – er scheint ein kleines Wölfchen zu sein, welches sein Rudel zusammenhalten will. Und er hat eine sehr gute Nase - da muß man zugegebenermaßen aufpassen. 

Aber es ist wirklich jeden Tag eine Freude zu sehen wie sich der kleine Kerl weiter entwickelt. Und ich kann nur bestätigen – es hat sich für Wurschti und uns absolut gelohnt so hartnäckig am Ball zu bleiben - wir haben alle gemeinsam alles richtig gemacht!

Und so ist unser Haushalt nach dem sehr schmerzlichen Tod von Arnie endlich wieder komplett …

Nochmals vielen, vielen Dank für das Vertrauen daß Sie uns entgegengebracht haben!!!
Ihnen ein schönes Wochenende
Ganz liebe Grüße aus Lohmar
Heiner und Monika, Wurschti und dem ganzen Verein!


Juni 2017:

Hallo Fr. Gruner,

ich wollte Ihnen ein wenig über Würstchen erzählen – dazu gehört auch eine Vorgeschichte:

Vor gut 5 Jahren  kam Monika nach Hause – eine  Zeitung  ( Express ) mit einem “Notfell der Woche“  in der Hand. Dort suchte das Tierheim Köln Dellbrück für einen sehr alten, sehr kranken Malteserrüden einen “ Hospitzplatz “  weil er für die letzten Lebensmonate noch ein schönes Zuhause - umgeben von netten Menschen – haben sollte. Er war in einem erbärmlichen Zustand aufgefunden worden, musste mehrfach operiert werden und niemand wusste so recht wie lange Arnie noch würde durchhalten können. Und wo drei Hunde, vier Katzen und ein ausrangiertes Rennpferd satt wurden, sollte auch noch ein Platz für einen alten Malteserrüden sein  - es ging doch nur um ein paar Monate, vielleicht ein Jahr. Tja – und dann das Wunder – Arnie  lebte fast 5 Jahre bei uns, er ist dann eines Nachts friedlich eingeschlafen. Und wir hatten den kleinen Kerl so unendlich liebgewonnen (und er war nicht gerade einfach in manchen Situationen!), dass wir die Leere ohne Arnie nur schwer ertragen konnten.

Und so war nach gut einer Woche Trauer unser Entschluss gefasst – es sollte wieder ein kleiner, alter Malteser sein, der endlich ein gutes Zuhause brauchte.  Und über das Internet haben wir dann Würstchen entdeckt – er hatte alle anderen Bewerber (das Feld der Bewerber war nicht gerade klein) im Nu ausgestochen und dann haben wir alles daran gesetzt, um Würstchen adoptieren zu können. Und das war gar nicht so einfach -  Würstchens neues Zuhause sollte nahe Köln sein, da mussten manche Barrieren aus dem Weg geräumt werden.  Aber mit vereinten Kräften – unser Dank gilt dem gesamten Team der Tierhilfe Franken, war  es dann soweit – wir durften Würstchen bei seiner Pflegefamilie übernehmen. Es war wie ein kleines Wunder -  Würstchen hat  in Windeseile die Herzen seiner neuen Besitzer erobert. Und seine tierischen Kumpel  (Yukon der Collie, Babla die Kurzhaarsloughihündin, Tiffy die Parsonterrierhündin und die vier Katzen Paula, Fritzi, Luna und Blacky) waren sofort mit dem neuen Rudelmitglied einverstanden. Die ersten Wochen hat uns Würstchen  nicht aus den Augen gelassen – er hat uns ständig beobachtet, ins Bad verfolgt – egal wo wir waren – Würstchen war zur Stelle . Das hat sich inzwischen gelegt  -  Hauptsache er hört wo wir sind. Dann kann er durchaus entspannt auf seinem Lieblingsplatz, dem Sofa, liegenbleiben. Und Tiffy ist zu seiner großen Freundin geworden – sie schlafen häufig zusammen auf dem Sofa und rennen bei den Spaziergängen (seit einer Woche ohne Leine) um die Wette, was das Zeug hält. Da mag man kaum glauben, dass Würstchen schon über 10 Jahre alt sein soll!   Und er hat sich mächtig erholt – nachdem er gut eine Woche ordentlich gefressen, zufrieden und gemütlich geschlafen hatte,  entwickelt er sich nun  zu einem echten Racker, der immer wieder versucht Tiffy  zum Spielen zu animieren  - wenn ihn mal wieder der Hafer sticht!   Wir sind jedenfalls sicher, dass sich Würstchen bei uns sauwohl fühlt. Nun ist unsere kleine Familie wieder komplett – und wir hoffen, dass wir Würstchen noch viele Jahre einen schönen Lebensabend schenken können.

 Ganz liebe Grüße aus Lohmar von Würstchen , Monika und Heiner



Juni 2017


Guten Tag Fr. Baur, Fr. Holetzky und Fr. Schlor 

Eines kann ich nach nunmehr zwei Tagen mit Gewißheit sagen  - wir hatten noch nie so eine unproblematische Hundeadoption wie mit dem kleinen weißen Kerlchen! 

Würstchen ist ein unglaublich lieber, unkomplizierter, liebenswerter Hund ohne (zumindest noch) irgendwelche unangenehmen Seiten.

Man könnte meinen er würde schon Jahre in unserer kleinen Familie leben -  er hat die Herzen aller im Sturm erobert.

Tiffy hat nun endlich wieder einen kleinen Freund und Würstchen scheint die Gesellschaft mit den anderen Hunden zu genießen.

Wenn wir spazieren gehen (das liebt er über alles) kann er nur nicht leiden wenn Babla und Yukon hinterherhängen – er will die ganze Bande im Auge haben um scheinbar sicherzugehen daß sein neues Rudel komplett ist. Und er würde so gerne mit Tiffy zusammen vorlaufen – das tut wirklich weh daß wir ihn noch nicht von der Leine lassen können. Aber wahrscheinlich ist es einfach noch besser so. Aber um ehrlich zu sein  - gestern hat das Mädchen aus der

Nachbarschaft (sie wusste da noch nichts von Würstchen, siehe Photo) das Gartentörchen offen stehen lassen. Und genau in dem Augenblick kamen Spaziergänger mit einem Hund an unserem Grundstück vorbei. Würstchen ab und raus aus dem Grundstück  -  Heiner im Tempo hinterher, ich hatte das zum Glück vom Haus aus beobachtet...

Und siehe da  -  er hat sich völlig problemlos abrufen lassen und kam strahlend zurück in den Garten!!! Er scheint das Grundstück voll und ganz als sein Revier anzuerkennen und zieht ganz schön an der Leine wenn man vom Spaziergang zurückkommt und er um die Ecke biegt wo das Grundstück beginnt.

Macht man Würstchen dann am Gartentor  los,  rast  er um die Wette mit Tiffy Richtung Haustür, dann ab ins Haus und mit einem Riesensatz ungebremst  auf's Sofa !

Im Haus läßt er uns nicht aus den Augen – daran erkennt man schon daß er sich mit der neuen Situation noch arrangieren muss.

Aber er ist ein so fröhliches Kerlchen – ein echter Sonnenschein!   Er liebt es, sich hoch auf die Sofakissen zu legen um so alles besser überblicken zu können.

Und dann aalt er sich auf dem Sofa und liebt es unterm Bauch gekrault zu werden.  Er scheint  jedenfalls vollstes Vertrauen zu uns zu haben – wenn ich daran zurückdenke wie das mit Yukon, dem Collie war- das hat sicher 2 Jahre oder gar 3 Jahre! gedauert. 

Wir sind jedenfalls überglücklich mit Würstchen – er passt bestens in unseren Haushalt und straft all jene selbsternannten Hundekenner Lügen die da behaupten dass 2.nd Hand Hunde /Tiere aus dem Tierschutz nichts taugen und nur Tiere vom Züchter  einen guten Hund zur Freude des neuen Besitzers abgeben. 

Er scheint aber auch nicht schlecht erzogen zu sein, scheint auch eine Menge gute Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben  

Wenn man das Haus verlassen hat (auch nur für ein paar Minuten um z.B. in den Keller zu gehen) und zurückkommt freut er sich unglaublich – er bellt und springt  um einen herum als wenn man schon ewig seine Bezugsperson wäre. Da können sich Yukon und Babla eine Scheibe abschneiden - bei eher kurzen Abwesenheiten (so  1-2 Std.) sind sie oft zu faul um aufzustehen. Und Würstchen ist seeeehr wachsam - er bellt als Erster wenn man nach Hause kommt oder Spaziergänger mit Hund am Haus vorbeiziehen. 

Tja – was soll ich noch schreiben? Ich denke die Zeilen sprechen für sich bzw. für Würstchen! Er ist ein echter kleiner Traumhund der jede Minute rechtfertigt als solcher bezeichnet zu werden …

Wir bedanken uns nochmals gaaaaaaaaaaaaaaanz herzlich für das Vertrauen daß Sie uns entgegengebracht haben  und wünschen Ihnen weiterhin eine  glückliche Hand bei der Vermittlung ihrer Schützlinge

Liebe Grüße von Würstchen, Heiner und Monika

p.s. Franka weiß nun dass das Gartentor immer zu schließen ist….





Hallo die Damen in Nürnberg,
.es geht doch nichts über einen gemeinsamen Mittagsschlaf mit Tiffy und Heiner !
Heute Vormittag war ich mit Heiner bei Fr. Lentz – der Hundefriseuse.

Dort war ich superbrav und wurde ganz fein gemacht - jetzt könnte ich glatt auf dem Concours d’Elegance auftreten.

Ihr seht –mir geht’s supergut !

LG


Euer Würstchen   



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