Bahija


 

Bahija haben wir aus einer ungarischen Tötungsstation aufgenommen. Unglaublich, aber wahr: sie hatte noch ihren Impfausweis vom Vorbesitzer, bei dem sie von Welpenbeinen an lebte und der auch an ihre jährlichen Impfungen dachte. 

Sie kennt das Leben im Haus, so dass es noch unverständlicher und grausamer für Bahija gewesen sein muss aus einem (scheinbar) behüteten Leben gerissen und mit einem Schlag der Brutalität, Trostlosigkeit und Kälte einer ungarischen Tötungsstation ausgesetzt zu werden.

Bahija hatte ausgeprägte Mammatumore (die Gesäugeleisten wurden inzwischen entfernt), was die Vermutung aufkommen lässt, dass sie mit dieser Diagnose “unnütz” und teuer und somit entsorgt wurde.

Bahija kommt mit Rüden und Hündinnen klar. Jedoch möchte sie nicht ganz so gerne neue Hunde-Bekanntschaften in “ihrem Wohnzimmer” schließen. Bekannten Hunde gewährt sie jedoch gerne Eintritt. 

Sie ist eine sanfte, überaus zauberhafte und verschmuste Hündin, die glücklich über jede noch so kleine Aufmerksamkeit und Zuwendung ist. Sie ist eine solch angenehme Hündin, dass es doch nicht an ihrem Alter scheitern darf, dass sie nicht noch eine Familie mit ihrer Anwesenheit beglücken kann!



 


 

 

 

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